Nach weiteren Stationen wie Sheffield und London zog ihn die Liebe schließlich nach Australien. Gerade angekommen, hatte er auch schon eine neue Band gegründet: Melbourne’s Fuzz-Pop-Band „The Stiff Kittens”. Mit „Fat Boy“ landeten sie eine „Single of the Week” in England’s Melody Maker und spielten im Rahmen ihrer US- und UK-Tour in Venues wie New York’s CBGBs und Bat Cave, London’s Forum und Glasgow’s Barrowlands. The Kittens veröffentlichten 4 EPs und die Videoclips zu den Songs „As You Walk“ und „Fat Boy“ liefen auf australischen und europäischen TV-Kanälen. Als die Band sich schließlich auflöste, begab sich Rich auf Solo-Pfade.
Authentisch, energetisch, verrückt, intensiv und gefühlvoll. Zwei Jahre nach dem Vorgänger „Overboard“ erscheint nun der vierte Longplayer „Beautiful World“ des australischen Indie-Rockers Rich Webb. Dabei schien der Weg zum neuen Album einfach: „We went in with 11 new songs and some big ideas; we came out eight days later with a finished album.“ So simpel beschreibt Rich Webb die Aufnahmen seines neuen Soloalbums. Umso überraschender ist der Facettenreichtum des Werkes. Der charismatische Sänger verschmilzt eingängige Melodien mit lyrischen Texten zu einem stimmigen Ganzen, das sich dennoch keiner Stilrichtung eindeutig zuschreiben lässt. Dem Album gelingt es, den Hörer durch ständig wechselnde, intensive Stimmungen in den Bann zu ziehen und immer wieder anders mitzureißen.
„Beautiful World“ ist das bislang differenzierteste und gereifteste Album von Rich Webb. Die tiefgehenden Lyrics und das befreite Spiel spiegeln die Entwicklung, die der in Glasgow geborene Künstler als Band- und
Solomusiker über viele Jahre hinweg genommen hat, wider. Für die Aufnahme des Albums nutzten Webb und seine Band, bestehend aus Leadgitarrist Phil Wakeman, Bassist George Savva-Georgiou und Drummer David Eugene
Webb die Energie ihrer Europa Tour im Jahre 2008. Innerhalb von nur acht inspirierenden Tagen nahmen sie die elf Tracks des Longplayers im legendären Horus Sound Studio in Hannover live auf. Allein das ist
ein Beweis für die Extraklasse der gesamten Band.
Kein geringerer als Howard Bargrof sorgte als Produzent dafür, dass die Ecken und Kanten von Richs Kompositionen nicht begradigt, sondern gekonnt in Szene gesetzt wurden. Im Studio war Bargrof bereits
für zahlreiche internationale Größen wie Grace Jones, Frankie Goes to Hollywood und Ministry of Sound tätig. Dazu zeichnete er sich als Re-Recording Mixer für den Ton großer Hollywood-Produktionen wie
„Alien vs. Predator“ oder „10000bc“ verantwortlich. Ebenfalls kein Unbekannter ist der Mann, der als Mixer für den letzten Schliff sorgte: der australische 5-fache ARIA Award-Gewinner Paul McKercher,
der sein Können u.a. schon für Midnight Oil und Pete Murray unter Beweis gestellt hat. Bereits mit seinem letzten Album „Overboard“ konnte Rich Webb die Medien sowie zahlreiche Fans in
Deutschland für sich begeistern. So ließ es sich HR3-Kultmoderator Volker Rebell nicht nehmen, Rich Webb auf seiner „HR3 Rebell Hin & Weg Tour“ als „DEN Geheimtipp“ vorzustellen.
Für die Monate August bis November sind Livetermine geplant.
Alben:
Beautiful World - 2009
Overboard - 2005
Bring on the Dancing Girls - 2001
The Girl Who Laughed Too Much – 1998
Compilations
Australian Rock - AIR - 2006 (Don’t Feel So Sad)
The Jackson Street Jubilee - Sixpack - 2002 (3 Days Missing)
EPs/Singles
Gone Gone Gone - Juni 2009
Don’t Feel So Sad - Dezember 2005
Sampler - September 2005
Face - The Stiff Kittens - 1995
Fat Boy - The Stiff Kittens - 1994
Eat The Peanuts - The Stiff Kittens - 1993
As You Walk - The Stiff Kittens - 1992


